Das Projekt „Berufkom – Berufswegplanung nach Maß“ ist eine Initiative der Berufsberatung der Arbeitsagentur Münster in Zusammenarbeit mit der  Johannes Gutenberg Realschule in Münster Hiltrup.

Ziel dieses bundesweit einzigartigen Kooperationsprojektes ist es, die Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis zehn im Rahmen der Berufswahlorientierung rechtzeitig mit den neuen Medien vertraut zu machen und sie somit zu befähigen, sich selbständig und so umfassend wie möglich über neue Berufe, weiterführende Schulen, Lehrstellen und aktuelle Praktika in Münster/Münsterland aber auch bundesweit zu informieren.

1. Kurzbeschreibung des Projektes

Das Projekt „berufkom. Schüler machen Schüler fit“ ist eine Initiative der Berufsberatung des Arbeitsamtes Münster in Zusammenarbeit mit dem Internet-Projekt Jugend-online der Stadt Münster, der Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup und der kommunalen Jugendeinrichtung Lorenz-Süd. Ziel dieses bundesweit einzigartigen Kooperationsprojektes ist es, die Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis zehn im Rahmen der Berufswahlorientierung rechtzeitig mit den neuen Medien wie Internet und CD-Rom vertraut zu machen und sie somit zu befähigen, sich selbständig und so umfassend wie möglich über neue Berufe, Lehrstellen und aktuelle Praktika zu informieren. Es ist dabei wenig sinnvoll, den Schulen „nur“ einen Anschluss ans Internet und die dafür notwendigen Geräte zur Verfügung zu stellen, denn in vielen Fällen kann die Technik nicht genutzt werden, weil das notwendige Wissen darüber oder die zeitlichen und personellen Ressourcen nicht zur Verfügung stehen. Hier setzt das Projekt „berufkom“ an. Es ist als komplementäres Angebot der Berufsberatung zum Thema Berufswahl in Schulen zu verstehen. Keinesfalls ersetzt es die herkömmlichen Methoden der Berufsberatung, die nach wie vor beratend zur Seite steht. Bernd Ehrig, Berufsberater des Arbeitsamtes Münster und Initiator von „berufkom“: „Der Lehrstellen- und Arbeitsmarkt der heutigen Zeit ist so vielgestaltig und schnelllebig, dass sich auch die Berufsberatung dem anpassen, das heißt, auf die neuen Anforderungen flexibel reagieren muss. Mit Informationen allein ist es nicht getan, gleichwohl sind sie aber notwendig. Aus diesem Grund ist es dringender als zuvor erforderlich, die vielfältigen Informationsmöglichkeiten auf Problemlösungsstrategien und Entscheidungsfragen zu beziehen.“ Dank der engen Kooperation mit Jugend-online und dem hier zur Verfügung stehendem “knowhow“, war es „berufkom“ möglich, in der JohannesGutenberg-Realschule Hiltrup einen Computerraum samt Hard- und Software einzurichten und einer Computer-AG InternetBasiswissen zu vermitteln,
die anfangs aus vier Schülern bestand. Diese Schüler wurden durch Jugendonline soweit befähigt, dass sie nun selbständig für ihre Mitschüler und Mitschülerinnen als Multiplikatoren fungieren. Sie zeigen ihnen den Umgang mit den speziellen Computerprogrammen zur Berufsfindung und helfen ihnen, sich eigenständig weitere Informationen zum Thema „Schule – und was dann?“ zu verschaffen. Bernd Ehrig: „Wenn die Schüler dann einige Berufe in die engere Wahl gezogen haben, vereinbaren sie mit dem jeweiligen Berufsberater per e-mail einen Termin oder gehen direkt zu dessen Sprechstunde in das Nebenzimmer.“ Neben der Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup und der Zentrale von Jugend-online im Jib steht stadtteilnah auch die kommunale Jugendeinrichtung Lorenz-Süd den Schülern als Partner des Projektes zur Seite. Hier hängen u. a. im Internet- café aktuelle Listen mit freien Ausbildungsplätzen aus. Zudem besteht die Möglichkeit, sich auch sofort an den Computer zu setzen, um die Bewerbung zu schreiben. Die Betreuung erfolgt dabei individuell vom geschulten Personal.

Berufkom.de

 

Und hier das Konzept als PDF zum Download

Broschuere_Berufkom